![]()


Eine kleine Auswahl der Schiffstypen, die unter der "COMOS"- Flagge unterwegs waren. Das letzte Bild zeigt die auf "PETROVA GORA" umbenannte "HOHENAU" nach ihren Verkauf nach Jugoslawien. (Alle Bilder Sammlung Dosch).
CONTINENTALE FLUSSSCHIFFAHRTS GESELLSCHAFT
COMOS
Eine Bilanz von 1922 - 1974
( Aus eigenen Aufzeichnungen, sowie Unterlagen von Konsulent Otto Steindl)
Die Geschichte der COMOS
Am 1. Mai 1922 wurde die "DONAU PETROLEUM MOTORSCHEEPVAART MAATSCHAPPIJ- Amsterdam (DPM) gegründet. Kurz darauf entstand dann die "KONTINENTALE FLUSSSCHIFFAHRTSGESELLSCHAFT " Amsterdam. kurz "KFG" genannt, die vier Motorgüterschiffe und einen Güterkahn baute.
Sitz beider Gesellschaften war Amsterdam, mit einer Repräsentanz in Wien. Es wurde daher die holländische Flagge geführt.
Am 1. Mai 1924 schloss man sich zur " N. V. CONTINENTALE MOTORSCHEEPVAART MAATSCHAPPIJ" Amsterdam- kurz "COMOS" zusammen. Der Sitz der Gesellschaft verblieb weiterhin in Amsterdam, und die Schiffe fuhren weiterhin unter holländischer Flagge.
Die Gesellschaft entschied sich von Anfang an ausschließlich für Schiffe mit Verbrennungskraftmotoren. Schon im Jahre 1923 lief in der Schiffswerft Linz ein Motorzugschiff namens "COMOS" vom Stapel. Es war das erste Schiff dieser Art überhaupt auf der Donau.
Man betrieb aber in erster Linie den Bau von Tankkähnen, so dass die COMOS schon bald eine der stärksten Tankreedereien auf der Donau wurde.
In diesen Jahren ging der Aufbau der Reederei zügig voran. Man hatte damals eigene Agentien in Linz, Budapest und Giurgiu, sowie eine eine Reparaturwerkstätte am Donaukanal, schräg gegenüber der Urania.
Auch nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich blieb die COMOS eigenständig und in niederländischem Besitz. Erst nach dem deutschen Einmarsch in Holland 1940 ging die Firma in deutschen Besitz (Hermann - Göring - Konzern) über. Die Schiffe wurden fast alle umgetauft und fuhren unter deutscher Flagge.
Umbenennungen im Mai 1940
| Alter Name | Neuer Name |
| Zugschiffe | |
| AMSTERDAM | ARNULF |
| FRIESLAND | FRIESACH |
| ROTTERDAM | RÜDIGER |
| TEXEL | TRAISEN |
| ZEELAND | ZELL |
| Tankmotorschiffe | |
| CLARICE | M . T. V |
| NIMROD | M . T. VI |
| Motorgüterschiffe | |
| AMSTEL | ADELHEID |
| NOORTJE | NORA |
| TRUITJE | TRUDE |
| WAAL | WALTER |
| Warenboote | |
| ALKMAAR | AGGSBACH |
| ALMELO | AGGSTEIN |
| ARNHEM | ARDAGGER |
| AMERSFORT | ARNSDORF |
| BEVERWYK | Bergau |
| BREDA | BRANDSTATT |
| DEVENTER | DÜRNSTEIN |
| DORDRECHT | DORNACH |
| EDAM | ENNS |
| GOUDA | GÖTTWEIG |
| HAAG | HAGENAU |
| HELDER | HÖFLEIN |
Damit begann zunächst eine Umschichtung des Schiffsbestandes, da einige Schiffe, vor allem Tanker, an die Wehrmacht übergeben werden mussten. Gleichzeitig wurde aber großzügig neu aufgebaut. Im Jahr 1944 besaß die COMOS 125 Einheiten, davon 25 Motorschiffe.
Das Jahr 1945 brachte aber dann die Katastrophe. Die Reederei verlor, hauptsächlich durch Beschlagnahme, 85% ihrer Zugkraft und 70% ihrer Tonnage.
Ab 1955 begann der eigentliche Wiederaufbau der Flotte, und bis zum Jahre 1960 konnte ein Teil der Kriegsverluste wieder ersetzt werden. Der Notwendigkeit entsprechend bestand die neue Flotte nur aus Zugschiffen und Schleppkähnen.
Im Jahre 1945 ging die COMOS mehrheitlich im österreichischen Besitz über, und fuhr nun unter rot - weiß -roter Beflaggung.
Ab dem Jahre 1960 wurden bei der Reederei Untersuchungen in Bezug auf Umstrukturierung der Flotte mit dem Kernsatz Einsparung und Rationalisierung durchgeführt. Dabei wurde erhoben, dass der Schubkoppelverband die optimalste Lösung darstelle. So begann im Jahre 1963 der Umbau der vorhandenen Flotte, der im wesentlichen bis Ende 1969 abgeschlossen werden konnte.
Man verzichtete aus betriebswirtschaftlichen Gründen auf Neubauten, und modernisierte die vorhandenen neuwertigen Schleppkähne. Im Jahre 1963 wurden die beiden Güterkähne "Erlau" und "Lindau" mit Schottel - Navigatoren ausgerüstet. Wobei in diesen Fällen nur der Einsatz auf der oberen Donau beabsichtigt war. Nachdem sich diese Umbauten gut bewährt hatten erhielten 1965 zwei weitere Kähne "Kronau" und Grafenau" die gleiche Motorisierung. Damit begannen die ersten Versuche, Motorschiffe mit Hilfe von Fernsteuerung zu Koppelverbänden zu vereinigen. Diese Versuche brachten so gute Ergebnisse, dass ein solcher Verband über ein Jahr im Dauereinsatz stand. Aus Gründen, die mit dem Frachtaufkommen zusammenhingen, mussten die Verbandsfahrten wieder aufgegeben werden.
Der Einsatz dieser Motorgüterschiffe machten es möglich, die beiden ältesten Zugschiffe der Flotte "Hirschenau" und "Hohenau" zu verkaufen, und auch weiter die Flottenumstrukturierung zügig voran zu treiben.
1967 entstand aus 6 neuwertigen Güterkähnen der Schubkoppelverband "MUR" - "MÖLL". Der Verband war in seiner Konzeption, der Idee der Koppelung zweier Selbstfahrer mit Leichtern, und seiner technischen Ausrüstung mit den verschiedenen Fernsteuerungsmöglichkeiten, das Modernste auf der Donau. Von März bis Oktober befuhr er als Gesamtverband die Strecke Ismail- Linz, von Oktober bis März, aufgeteilt in Zweierverbände oder auch als Einzelfahrer, die obere Donau.
Im Zuge der Umstrukturierungen konnten drei weitere Zugschiffe und insgesamt 29 Güter - und Tankkähne verkauft werden. Vom Beginn im Jahre 1962 bis zum Jahre 1970 wurden die Zahl der Schiffe um 40%, und die Zahl der Mitarbeiter um 53% gesenkt, wobei jedoch die beförderten Frachtmengen um 41% anstiegen.
Mit Beginn des Jubiläumsjahr 1972 wurde, nach einem ausgearbeiteten Vorstandskonzepts, die COMOS von einer A. G. in eine Ges. m. b. H. umgewandelt, unter Neubesetzung der Gesellschaftsorgane. Damit legten die COMOS und die VIG- Vereinigte Tanklager und Transportmittel Gesellschaft m. b. H. Wien, deren Muttergesellschaft, die VTG- Hamburg, an der die COMOS beteiligt ist, ihre Büros und ihre Organisation zusammen. bei Bildung einer Personalunion in der Geschäftsführung und im Aufsichtsrat beider Gesellschaften.
Dann wurde, in etwas holprigen Beamtendeutsch versucht für die Firma zu werben:
Ziel dieser Neuordnung ist es, eine weitere Rationalisierung auf dem Gebiet der Verwaltung zu erreichen und den Kunden ein breit gestreutes Transportangebot aus einer Hand andienen zu können.
Die COMOS - VTG kann flüssige Fracht vom Tankschiff über den Kesselwagen bis zur Einlagerung in Tanklager betreuen und somit die vielfältigsten Transportvariationen anbieten.
Mit dieser Konzeption hofft die COMOS in Zukunft zum Nutzen ihrer Kunden tätig zu sein.
Dieser Text stammt teilweise aus der dünnen Broschüre des 50-jährigen Betriebsjubiläum der COMOS..
Im Vorwort schreibt der, leider unbekannt gebliebene Autor, Folgendes:
Ein Alter von 50 Jahren ist für ein Unternehmen noch kein biblisches Alter, aber doch ein Anlass Bilanz zu ziehen. Bilanz über 5 Jahrzehnte wechselvoller Firmengeschichte, geprägt von den Ereignissen eines Weltkrieges und damit den Abschnitten des Aufbaues, der Zerstörung und des Wiederaufbaues.
Naturgemäß kann hier in erster Linie nur Rückschau gehalten und die Geschichte des Unternehmens dokumentiert werden. Dies soll aber nicht heißen, dass unser Blick zurück gerichtet ist, und wir nur von der Vergangenheit leben. Ganz im Gegenteil, soll dieser Rückblick uns stärken für die Gegenwart und Zukunft. Er soll zeigen, dass die heutigen Schwierigkeiten der Donauschifffahrt nicht nur als Zeit- Erscheinung zu sehen sind, sondern schon früher in ähnlicher Form vorhanden waren.
Die Tradition hoch zu halten, aber mit allen Kräften für die Zukunft zu arbeiten, soll unser Ziel sein.
Die Continentale Motorschifffahrtsgesellschaft überlebte ihre Festzeitschrift nur um zwei Jahre. Im Jahre 1974 wurde das AUS für die COMOS eingeläutet.
Ein Beweis dafür, dass man sich, trotz ausgezeichneter Mitarbeiter im Schiffsdienst sowie weit vorausblickendes technisches Personal auch selbst "Kaputtsparen" kann. Allen Firmen sollte dies vielleicht Warnung genug sein...
Die Bedeutung des Tankgeschäfts für die COMOS konnte man anhand der Mineralöltransporte 1931 - 1932 erkennen.
| 1932 | 1931 | |
| Bayerischer Lloyd | 98 275 t | 78 188 t |
| COMOS | 93 749 t | 83 129 t |
| DDSG | 89 198 t | 75 696 t |
| Anglo - Danubian | 65 307 t | 62 145 t |
| MFTR | 51 256 t | 35 138 t |
| JRP | 36 801 t | 54 918 t |
| Cremin | 31 743 t | 34 344 t |
| SRD | 24 072 t | 39 448 t |
| Astra Romana | 23 162 t | 26 496 t |
| SFND | 18 503 t | 20 073 t |
| CSD | 17 574 t | 7 584 t |
| Süddeutsche | 16 298 t | 14 009 t |
| NFR | 9 968 t | 15 817 t |
| Anatra | - | 11 357 t |
| Boschan | - | 1 556 t |
Aus "Die Freie Donau", 10. Februar 1933
Die Donauflotte 1938 (Aus die deutschen Wasserstraßen, Fritz Markmann)
| Schifffahrtsgesellschaft | Flagge | Fahrzeuge | PS | Insgesamt Güter - t | Tank - t |
| Bayerischer Lloyd Schifffahrts Aktien Gesellschaft AG (BL) | deutsch | 171 | 20 449 | 89 474 | 31 677 |
| Continentale Motorschifffahrtsgesellschaft A. G. (COMOS) | holländisch | 85 | 8 280 | 32 453 | 20 635 |
| Erste Donau - Dampfschifffahrts - Gesellschaft (DDSG) | deutsch | 424 | 30 510 | 248 914 | 21 006 |
| Süddeutsche Donau - Dampfschifffahrtsgesellschaft (SDG) | deutsch | 30 | 2 730 | 14 371 | 3 802 |
| Kgl. Ungarische Fluss - und Seeschifffahrts - A. G. (MFTR) | ungarisch | 263 | 20 342 | 128 441 | 11 110 |
| Fluss- Schifffahrt des Königreichs Jugoslawien (JRP) | jugoslawisch | 457 | 27 482 | 236 216 | 30 430 |
| Srpsko Brodarsko Drustov (SBD) | jugoslawisch | 74 | 2 450 | 32 128 | - |
| Dampfschifffahrtsunternehmung Simon Schulz (Schulz) | jugoslawisch | 45 | 2500 | 21 398 | - |
| Societate Anonyma Romana de Navigatiune pe Dunare (SRD) | rumänisch | 101 | 5 130 | 69 035 | 20 580 |
| Navigatiune Fluviale Romana (NFR) | rumänisch | 177 | 10 950 | 102 369 | 5 290 |
| Cechoslovakische Donauschifffahrts - AG (CPSD) | tschechisch | 162 | 10 820 | 99 593 | 9 951 |
| Societe Francaise de Navigation Danubienne (SFND) | französisch | 80 | 4 950 | 51 096 | 8 392 |
| The Anglo Danubian Transport Comp. Ltd. (AD) | englisch | 22 | 3 100 | - | 16 191 |
| The Inland Waterways Comp. (SHELL) | englisch | 10 | 1 700 | - | 7 572 |
| Deutsch - Rumänische Motortankschifffahrtsgesellschaft m . b. H. (DRMT) | deutsch | 8 | 2 120 | - | 6 250 |
| insgesamt | 2 109 | 153 513 | 1125 488 | 192 886 |
Die COMOS - Flotte.
Zugschiffe: (Stand 1972)
| Name | Baujahr | Bauwerft | Leistung | Geschichte
|
| COMOS | 1923 | Linz | 600 (2x300) | 1963 bei km. 166 nach Havarie gesunken. |
| AMSTERDAM | 1929 | Linz | 1200 (3x 400) | 1944 Kriegsbeute, jetzt SDP OMSK |
| ROTTERDAM | 1929 | Linz | 280 (2x140) | 1944 bulgarische Kriegsbeute, BRP "KOZLODUJ" |
| TEXEL | 1929 | Linz | 200 (2x100) | 1944 russische Kriegsbeute, dann russische Marine |
| STRUDEN | 1937 | Hitzler | 800 (2x 400) | jetzt JRB "AVALA" |
| WACHAU | 1937 | Budapest | 300 (2x 150) | jetzt SDP "JAROSLAWL" |
| ZEELAND | 1938 | Linz | 380 ( 1x 380) | Sowjetbeute- jetzt SDP "KOMSOMOLSK" |
| FRIESLAND | 1938 | Linz | 850 (2x 425) | ? |
| KREUZENSTEIN | 1940 | Linz | 410 (1x 410) | jetzt SDP " BAKU" |
| GREIFENSTEIN | 1941 | Hitzler | 750 (2x 375) | jetzt SDP "LENINGRAD" |
| WERFENSTEIN | 1941 | Hitzler | 750 (2x 375) | 1982 verschrottet |
| JOCHENSTEIN | 1941 | Hitzler | 750 (2x 375) | 1982 verschrottet |
| HIRSCHENAU | 1943 | Linz | 850 (2x 425) | 1982 verschrottet |
| HOHENAU | 1943 | Linz | 850 (2x 425) | 1982 verschrottet |
| HAUSTEIN | 1944 | Hitzler | 820 (2x 410) | jetzt SDP "MURMANSK" |
| FRAUENSTEIN | 1944 | Hitzler | 820 (2x 410) | jetzt SDP "KURSK" |
| SALZBURG | 1954 | Linz | 880 (2x 440) | ? |
| INNSBRUCK | 1956 | Linz | 760 (2x 380) | 1968 verkauft, BRP "OBRETENOW" |
| GRAZ | 1957 | Linz | 1050 (2x 525) | 1969 verkauft, BRP "ZACHARI STOIANOV" |
| BREGENZ | 1958 | Linz | 1050 (2x 525) | 1971 im Dauercharter an DL "PROMINA" |
Ehemalige "COMOS"- Zugschiffe im Einsatz für die zweite österr. Reederei auf der Donau.
Motorgüterschiffe
| Name | Baujahr | Bauwerft | Leistung | Geschichte
|
| TRUITJE | 1922 | Linz | 300 (2x150) | 1949 abgeführt |
| NOORTJE | 1922 | Linz | 300 (2x 150) | jetzt SDP "GK 730 |
| AMSTEL | 1933 | Deggendorf | 700 (2x 350) | Sowjetbeute- jetzt SDP "VJATKA" |
| H. SCHMIEDL | 1936 | Linz | 400 (2x 200) | jetzt SDP "GK 691" |
| LINDAU | 1958 | Linz | 500 (2x 250) | motorisiert 1963 in Linz Schottel- später DDSG |
| ERLAU | 1959 | Linz | 500 (2x 250) | Schottel- später DDSG |
| GRAFENAU | 1959 | Linz | 500 (2x 250) | 1966 motorisiert in Korneuburg, Schottel- später DDSG |
| KRONAU | 1959 | Linz | 500 (2x 250) | 1966 motorisiert in Korneuburg, Schottel- später DDSG |
| MÖLL | 1961 | Linz | 870 (1x 870) | Schubschiff umgebaut und verlängert in Linz 1967, später DDSG |
| MUR | 1962 | Linz | 870 (1x 870) | Schubschiff umgebaut in Linz 1967, später an AVANTI |
Motortankschiffe
| NAME | BAUJAHR | BAUWERFT | LEISTUNG | GESCHICHTE
|
| NIMROD | 1922 | Linz | 400 (2x 200) | jetzt SDP ? |
| CLARICE | 1923 | Linz | 400 (2x 200) | jetzt SDP ? |
| D. P. M. I | 1923 | Linz | 400 (2x 200) | Sowjetbeute. Fährt als russisches Seeschiff im Schwarzem Meer |
| D. P. M. II | 1923 | Linz | 400 ( 2x 200) | SDP "RIOM" |
| D. P. M. III | 1923 | Linz | 400 (2x 200) | 1944 im Ägäischen Meer versenkt |
| D. P. M. IV | 1924 | Linz | 530 (2x 265) | jetzt " T IV " |
| M. T. XXX | 1940 | Deggendorf | 840 (2x 420) | jetzt SDP "BALHAS" |
| LEITHA | 1956 | Linz | 870 (1x 870) | 1966 motosiert als Schubschiff in Linz- später DDSG |
| TRAUN | 1956 | Linz | 870 (1x 870) | 1967 in Linz als Schubschiff verlängert, später DL "OPATOVAC" |
| ENNS | 1956 | Linz | 870 (1x 870) | Als Schubschiff 1969 in Linz verlängert, später DDSG |
COMOS ENDE 1974 aus dem "Donau- Kurier"
Konsulent Otto S.
Statistik über die Jahre 1924 - 1972
| Jahr | Zahl der Schiffe | Zugkraft in PS | Tonnage t | Beschäftigte | Frachtaufkommen in Tonnen |
| 1924 | 13 | 3 130 | 7 500 | ? | 31 850 |
| 1932 | 54 | 6 320 | 36 543 | ? | 192 590 |
| 1938 | 67 | 8 530 | 40 290 | 342 | 229 444 |
| 1944 | 125 | 14 960 | 86 500 | 560 | 329 498 |
| 1945 | 33 | 2 100 | 26 017 | 148 | ? |
| 1952 | 32 | 2 100 | 25 999 | 134 | 258 023 |
| 1962 | 57 | 5 100 | 44 395 | 260 | 353 811 |
| 1970 | 34 | 8 897 | 26 663 | 123 | 496 114 |
| 1972 | 30 | 7 847 | 23 963 | 102 | ? |
Strukturbereinigung in der Donauschifffahrt abgeschlossen ( aus dem "Donau Kurier" Oktober 1976)
Nach eingehenden Verhandlungen und hergestelltem Einvernehmen mit dem Eigentümervertreter konnte am 21.Juli 1976 mit dem Alleineigentümer der "Continentalen Motorschifffahrtsgesellschaft m. b. H.", Herrn Josef Peter GARTNER, ein Vertrag über den Ankauf der Motortankschubschiffe "Möll" und "Leitha" sowie von 5 antriebslosen Einheiten unterzeichnet werden. Gleichzeitig verpflichtete sich die COMOS, ihre Binnenschifffahrtskonzession zurückzulegen und auf dem Gebiet der Binnenschifffahrt im weitesten Sinn nicht mehr tätig zu werden. Die gleichen Verpflichtungen hat Herr GARTNER auch persönlich übernommen. Der gegenständlichen Transaktion lagen weniger betriebswirtschaftliche, sondern vorwiegend prinzipielle verkehrspolitische Erwägungen zugrunde. Die DDSG darf mit Dankbarkeit und Genugtuung feststellen, dass der Eigentümer auch in dieser Situation den Bedürfnissen der österr. Binnenschifffahrt vollstes Verständnis entgegenbrachte - und zur Wahrung der österr. Interessen vorausblickend tätig wurde. Die DDSG übernahm die folgende COMOS- Flotte:
| Objekt | Baujahr | Umbau | Bauwerft | Länge über alles m | Breite über Außenhaut m | Tiefste Tauchung cm | Tragfähigkeit t | Leistung PS
|
| MTSS "Möll" | 1961 | 1975 | Linz | 80,21 | 9,01 | 235 | 1021,330 | 970 |
| MTSS "Leitha" | 1956 | 1966/68 | Linz | 74,23 | 9,00 | 235 | 942,061 | 970 |
| SL "10081 | 1961 | 1967 | Linz | 74,55 | 9,01 | 225 | 950,840 | -- |
| ex "Comos 1", ex "Drau" | ||||||||
| SL "10082 | 1962 | 1967 | Linz | 74,55 | 9,01 | 225 | 950,840 | -- |
| ex "Comos 2", ex "Mürz" | ||||||||
| SL 10083 | 1960 | 1967 | Linz | 74,35 | 9,03 | 225 | 942,052 | -- |
| ex "Comos 11" ex "Triesting" | ||||||||
| TK "9806" | 1955 | 1974 | Linz | 74,61 | 9,00 | 235 | 1029,534 | -- |
| ex "Lobau" | ||||||||
| TK "9807" ex "XXVI" | 1937 | Linz | 74,74 | 10,02 | 200 | 955,689 | -- |
Die beiden Motorschiffe sind mit Schubplattformen am Bug versehen, die Leichter haben Schubplattformen am Heck, so dass die Fahrzeuge zu Schubverbänden gruppiert werden können. Die Leichter 10081 und 10082 sind zusätzlich mit Bugstrahlruder ausgerüstet. Die beiden Motorschiffe sind mit je einem umsteuerbaren aufgeladenen 6 Zyl. Viertaktdieselmotor der Type MWM TBD 484-6 U ausgerüstet, welcher seine Leistung von 970 PS bei 365 UpM abgibt.
Bereits unter DDSG - Flagge: Motortankschiff "MÖLL" mit "GNOM" im Donaukanal.
Alle COMOS - Fahrzeuge mit Eigenantrieb von 1922 bis 1974 (gesammelt und katalogisiert von Klaus Heilmeier)
| Nummer | Typ | Name | Werft | Baujahr | Leistung in PS | Tragfähigkeit in t | Bemerkungen
|
| 1 | MTS 2 | NIMROD | Linz | 1922 | 2 x 200 | 508 | Als MGS gebaut, 1926 MTS, ab 1940 M. T. Vi. 1944 Umbau zum GK "MUCKENDORF", 1945 an Sowjets, Verbleib ungeklärt. |
| 2 | MGS 2 | TRUITJE | Linz | 1922 | 2 x 150 | 497 | Ab 1940 "TRUDE", 1944 bei km 1736 auf Mine gelaufen, gehoben, 1945 in Wien von Sowjets übernommen, 1949 in SU, Verbleib ungeklärt. |
| 3 | MGS 2 | NOORTJE | Linz | 1922 | 2 x 150 | 534 | Ab 1940 "NORA", 1944 bei km 1489 auf Mine gelaufen, von Sowjets übernommen, später SDP GK 730 |
| 4 | MZS 2 | COMOS | Linz | 1923 | 2 x 300 | - | Erstes Motorzugschiff auf der Donau, ab April 1941 Räumfahrzeug der Donauflottile, am 26.10.1944 bei km 1462 (Dunaszecsö) gesunken, 1947 durch Ungarn gehoben. SDP "MAGADAN", 1963 bei km 116 nach Havarie gesunken. |
| 5 | MTS 2 | CLARICE | Linz | 1923 | 2 x 200 | 595 | 1921 als "Galerie- Schlepp" gebaut. 1926 Umbau zum MTS, ab 1940 M.T.V, 1944 Umbau zum GK "MANNSWÖRTH", 1945 von Sowjets abgezogen, Verbleib ungeklärt. |
| 6 | MTS 2 | D. P. M. I | Linz | 1923 | 2 x 200 | 624 | Ab 1940 M. T. I, 1942 seetüchtig gemacht, 1944 in Varna an Sowjets, später Einsatz als Seeschiff im Schwarzen Meer unter sowjetischer Flagge. |
| 7 | MTS 2 | D. P. M. II | Linz | 1923 | 2 x 200 | 678 | Ab 1940 M. T. II. 1942 seetüchtig gemacht, 1943 torpediert, 1945 von Sowjets umgebaut, SDP "RIOM". |
| 8 | MTS 2 | D. P. M. III | Linz | 1923 | 2 x 200 | 650 | Ab 1940 M. T. III., 1942 Umbau zum Seeschiff für den Seetransportchef Schwarzmeer/DKS, Oktober 1943 durch die Dardanellen nach Saloniki, 28.3.1944 in der Ägäis von britischen Unterseeboot torpediert und versenkt. |
| 9 | MTS 2 | D. P. M. IV | Linz | 1924 | 2 x 265 | 635 | 1942 seetüchtig gemacht, 1946 Umbau zum MGS M IV, 1953 entmotorisiert, 1974 an Gartner verkauft, später Poppinger, Wien. Ab 1988 bei Fa. Danutrans, Krems. |
| 10 | MZS 3 | AMSTERDAM | Linz | 1929 | 3 x 400 | - | Ab 1940 "ARNULF", 1944 an Sowjets, SDP "OMSK" |
| 11 | MZS 2 | ROTTERDAM | Linz | 1929 | 2 x 140 | - | Ab 1940 "RÜDIGER", 1941 bei Nikopol gesunken, 1947 von Bulgarien gehoben, bei BRP "KOZLODUJ", Ende 1967 an die DDF, 1976 an Fa. APK Ivanovo (Flussbaggerei), 1992 noch in Betrieb. |
| 12 | MZS 2 | TEXEL | Linz | 1929 | 2 x 100 | - | Ab 1940 "TRAISEN", 1943 Räumschiff Räumgruppe Seedonau, ab 16.11.1943 SSG - Schlepper, am 27.8.1944 von Bulgarien übernommen. |
| 13 | MGS 2 | AMSTEL | DWE Deggendorf | 1933 | 2 x 350 | 712 | Ab 1940 "ADELHEID", 1944 im Schwarzen Meer durch Bombe versenkt, gehoben, nach Wien gebracht. Ab 1945 bei Sowjets, SDP "VJATKA" |
| 14 | MGS 2 | H. SCHMIEDL | Linz | 1936 | 2 x 200 | 552 | Ab 1938 "WAAL", ab 1940 "WALTER", am 31.12.1944 Ersatzschiff für Budapest (KT 37), bei Tahitotfalu gestrandet, später bei MESZHART, GK 691, nach 1947 in die Sowjetunion. |
| 15 | MZS 2 | STRUDEN | Hitzler, Regensburg | 1937 | 2 x 325 ab 1942 2 x 400 | - | Für MOSAG Zürich als "ZÜRICH" gebaut, von Fa. Simon Schulz, Pancevo, bereedert. 1939 von Fa. MOSAG erworben, 22.5.1944 bei km 1508 Minentreffer, 8 Tote. 1945 von Jugoslawien gehoben, umgebaut und verlängert, JRB "AVALA", 1981 verschrottet. |
| 16 | MZS 2 | WACHAU | Budapest | 1937 | 2 x 150 | - | 1939 von DDSG gekauft, 1943 seetüchtig gemacht, 1944 im Schwarzen Meer von Sowjets übernommen, SDP "JAROSLAWL" |
| 17 | MZS 1 | ZEELAND | Linz | 1938 | 1 x 380 | - | Ab 1940 "ZELL", Sep. 1944 Räumschiff IMRD (D), Obere Donau. Ab 1.1.1945 Begleitschiff Geleitgruppe Donauflottille, im April 1945 bei Spitz (km 2018) durch Besatzung selbst versenkt, von Sowjets gehoben, SDP "KOMSOMOLSK" |
| 18 | MZS 2 | FRIESLAND | Linz | 1937 | 2 x 380 ab 1943 2 x 425 | - | Ab 1940 "FRIESACH", ab April 1944 Räumschiff der IMRD (d), am 20.9.1944 bei km 883 (Brza Palanka) durch KM gesprengt, Zweite Version: Durch rumänische Artillerie versenkt, Totalverlust. |
| 19 | MTS 2 | M. T. XXX | DWE Deggendorf | 1940 | 2 x 420 | 813 | 1944 bei Vidin von Rumänien gekapert, später bei SDP "BALCHASCH" |
| 20 | MZS 1 | KREUZENSTEIN | Linz | 1940 | 1 x 410 | - | So genannter "O"- Schlepper, Projektbezeichnung O 1, 1943 seetüchtig gemacht, 1944 an Sowjets, SDP "BAKU" |
| 21 | MZS 2 | GREIFENSTEIN | Hitzler, Regensburg | 1941 | 2 x 375 | - | 1944 auf der unteren Donau an Sowjets, SDP "LENINGRAD" |
| 22 | MZS 2 | WERFENSTEIN | Hitzler, Regensburg | 1941 | 2 x 375 | - | 1944 bei km 1290 auf Mine gelaufen und gesunken. Später JRB "KOPAONIK", 1981 verschrottet. |
| 23 | MZS 2 | JOCHENSTEIN | Hitzler, Regensburg | 1941 | 2 x 375 | - | 1944 bei km 1214 auf Mine gelaufen, später JRB "KRIVOSIJE", Anfang der 80er Jahre verschrottet. |
| 24 | MZS 2 | HIRSCHENAU | Linz | 1943 | 2 x 425 | - | N 20, bis 1946 Gasgenerator, dann MWM Diesel, 1967 an JRB verkauft, "FRUSKA GORA", 1981 verschrottet. |
| 25 | MZS 2 | HOHENAU | Linz | 1943 | 2 x 425 | - | N 19, bis 1946 Gasgenerator, dann MWM Diesel, 1967 an JRB verkauft, "PETROVA GORA", 1981 verschrottet. |
| 26 | MZS 2 | HAUSTEIN | Hitzler, Regensburg | 1944 | 2 x 410 | - | 1945 in Werft Korneuburg von Sowjets übernommen, später SDP "MURMANSK" |
| 27 | MZS 2 | FRAUENSTEIN | Hitzler, Regensburg | 1944 | 2 x 410 | - | 1945 an Sowjets, SDP "KURSK" |
| 28 | MZS 2 | SALZBURG | Linz | 1954 | 2 x 440 | - | 1974 an Gartner verkauft, Ende der 70er Jahre an Poppinger, Wien, seit 1985 Ponton in Budapest. |
| 29 | MZS 2 | INNSBRUCK | Linz | 1956 | 2 x 525 | - | Am 12.9. 1968 an Bulgarien verkauft, 28.4.1969 an BRP "OBRETENOW", ab 24. 1. 1983 bei DDF, 1985 abgerüstet, im Juni 1992 zur Verschrottung nach Kladovo. |
| 30 | MZS 2 | GRAZ | Linz | 1957 | 2 x 525 | - | Am 3. 4. 1969 an Bulgarien verkauft, am 8.9.1969 an BRP "ZACHARI STOIANOW", Ende 1990 zur Verschrottung nach Kladovo. |
| 31 | MZS 2 | BREGENZ | Linz | 1958 | 2 x 525 | - | 1971 in Dunavski Lloyd, Sisak verkauft, "PROMINA", im März 1992 in Sisak/ Save abgestellt. |
| 32 | MTS 1 | COMOS 1 | Hitzler, Lauenburg | 1958 | 1 x 630 | (915), 1130 | COMOS - Rheinschifffahrt, 1965 um 13 m verlängert, umgetauft in VTG 72 |
| 33 | MTS 1 | COMOS 2 | Hitzler, Lauenburg | 1958 | 1 x 850 | 1436 | COMOS - Rheinschifffahrt, 1964 umgetauft in VTG 72 |
| 34 | MGS 2 | LINDAU | Linz | 1958 (1963) | 2 x 250 | 846 | 1958 als GK "LINDAU" gebaut, 1963 modernisiert (Schottel), 1973 zum MTS umgebaut, 1974 an die DDSG verkauft, 1992 noch in Fahrt. |
| 35 | MGS 2 | ERLAU | Linz | 1959 (1963) | 2 x 250 | 862 | 1959 als GK "ERLAU" gebaut, 1963 motorisiert (Schottel), 1973 zum MTS umgebaut, 1974 an DDSG verkauft, 1992 noch in Fahrt. |
| 36 | MTS 1 | LEITHA | Linz | 1956 (1966) | 1 x 870 | 942 | 1956 als TK "LEITHA" gebaut, 1966Umbau zum MTS mit Schubplattform, 1974 an Gartner verkauft, 1976 an DDSG weiterverkauft, Maschinenleistung mit 970 PS angegeben, 1990 Aufbauten demontiert, Motor entfernt, 1992 vorgesehene Verwendung als TK. |
| 37 | MGS 2 | GRAFENAU | Linz, Korneuburg | 1959 (1966) | 2 x 250 | 843 | 1959 als "GRAFENAU" gebaut, 1966 Motorisierung in Korneuburg (Schottel - Antrieb), 1974 an DDSG verkauft, 1992 liegt das Wrack nicht mehr fahrbereit in Linz. |
| 38 | MGS 2 | KRONAU | Linz, Korneuburg | 1959 (1966) | 2 x 250 | 866 | 1959 als GK "KRONAU" gebaut, 1966 Motorisierung in Korneuburg (Schottel - Antrieb), 1974 an DDSG verkauft, 1989 Antrieb demoliert, 1992 Wohnschiff und Ponton im Hafen Wien - Freudenau. |
| 39 | MZS 1 | COBUX | Niederspay (Rhein), Korneuburg | 1934 (1965) | 1 x 265 | - | Ex "ADAM", 1965 in Korneuburg umgebaut, 1966 - 1972 Bugsier- Dienst in Regensburg. 1972 an Bayerischen Lloyd, Regensburg, verkauft. VILS, 1979 an Brandner, Wallsee, "BIRGIT", 1992 noch in Fahrt. |
| 40 | MGS 1 | MÖLL | Linz | 1961 (1967) | 1 x 870 | 973 | 1961 als GK "MÖLL" gebaut, 1967 Umbau zum MGS mit Schubplattform, 1975 Umbau zum MTS, 1976 Verkauf an DDSG, Maschinenleistung 970 PS, Tragfähigkeit 1021 T, 1992 noch in Fahrt. |
| 41 | MGS 1 | MUR | Linz | 1961 (1967) | 1 x 870 | 977 | 1961 als GK "MUR" gebaut, 1967 Umbau zum MGS Mit Schubplattform, 1974 an J. P. Gartner, Ende 70 er - Jahre an Fa. Avanti verkauft, Umbau zum MTS "MUR" (1980), Maschinenleistung 809 kW, Tragfähigkeit 1008 t 1992 noch in Fahrt. |
| 42 | MTS 1 | TRAUN | Linz | 1956 (1967) | 1 x 870 | 996 | 1956 als GK "TRAUN" gebaut, 1967 Umbau zum MTS, 1974 Verkauf an Dunavski Lloyd, Sisak /Save, "OPATOVAC", 1992 betriebsbereit in Sisak abgestellt. |
| 43 | MTS 1 | ENNS | Linz | 1956 (1969) | 1 x 870 | 1084 | 1956 als TK "ERLAUF" gebaut, 1969 Umbau zum MTS, 1974 Verkauf an DDSG, Maschinenleistung mit 1100 PS angegeben, 1992 in Fahrt. |
| 44 | MS 2 | HEDDY | Linz | 1931 | 2 x 36 | - | 1931 lieferte die Linzer Werft für die COMOS ein Bugsierboot, das in der Werftliste als "Schubboot" bezeichnet ist. In der COMOS- Flottenliste ist das Fahrzeug nicht erwähnt. |
| 45 | MZS 2 | S 3 (SARMINGSTEIN) | Ruthof, Regensburg | 1945 | 2 x 510 | - | Im Februar 1945 auf der Helling der Ruthof - Werft durch Bombentreffer zerstört. |
| 46 | MZS 2 | S 4 (SÄUSENSTEIN) | Ruthof, Regensburg | 1945 | 2 x 510 | - | Siehe oben. |
Legende der Kurzbezeichnungen:
DZR = Zugraddampfer DZS 1/2 = Zugschraubendampfer (1 bzw. 2 Schrauben) MZR = Motorzugradschiff MZS 1/2/3 = Motorzugschraubenschiff (1 bzw. 2 oder 3 Schrauben) MGS 1/2 = Motorgüterschiff (1 bzw. 2 Schrauben)
MTS 1/2 = Motortankschiff (1 bzw. 2 Schrauben MPS 1/2 = Motorpersonenschiff ( 1 bzw. 2 Schrauben) GK = Güterkahn TK = Tankkahn
Die drei Bilder ( Archiv Schifffahrts- Museum Regensburg) zeigen die beiden letzten Zugschiffe der COMOS. Am dritten Bild ist MZS "HIRSCHENAU" am 24. April 1954 bei Einfahrt in die Nordschleuse Kachlet zu sehen. Dazu interessant, dass der Anhang aus DDSG Schleppkähnen besteht.
