

Jahrzehntelang bildete die I. Donau Dampfschifffahrts- Gesellschaft Lehrlinge, die so genannten "Schiffsjungen" aus. Aufgrund dieser hochqualifizierten Ausbildung konnte die Gesellschaft so auf die bestgeschulten Binnenschiffer auf dem Donaustrom zurückgreifen. Natürlich blieben nicht alle Lehrlinge der Gesellschaft und der Donau treu, aber viele der damaligen Lehrlinge stellten in weiterer Folge ihr großes Können als Kapitäne unter Beweis. Leider wurde diese Binnenschiffer- Schule schon vor dem Untergang der DDSG aufgelöst, doch man spricht noch heute voller Hochachtung von dem damaligen Können und der Einsatzbereitschaft dieser Leute. Dass man als ehemaliger Schiffsjunge weiterhin mit seinen ehemaligen Mitarbeitern verbunden blieb, bewies das Zusammentreffen ehemaliger Schiffsjungen im Jahre 2007.
So wurde in den 1970- Jahren für den Beruf des "Binnenschiffers" geworben.
Von links nach rechts: Kurt STÜLZ, Wolfgang RIEDL, Daniel DIETRICHSTEIN, "Jonny" GRUBER, "Happy" EDLICH (halb verdeckt), Wolfgang MEKIS, Richard STASIAK, Dieter PIEL. (Alle noch blutjung und am Beginn ihres Lebensweges). Auch ein Novum, dass sich die beiden langjährigen Ausbildner Lotse LANY und Bootsmann FRIEDL gemeinsam auf dem Bild befinden.
Vor einiger Zeit erhielt ich einen Gästebucheintrag in meiner Homepage von einem ehemaligen Schiffsjungen, der sich meine Seite zu Gemüte geführt hatte. Er berichtete von einem Zusammentreffen der ehemaligen Schiffsjungen seines Lehrgangs des Schulschiffes, wobei auch der ehemalige Schulschiffkapitän Herr Hinum dazu eingeladen worden war. Das Treffen wurde ein großer Erfolg.
Seit dieser Zeit verfolgte mich der Gedanke ebenfalls ein Treffen zwischen ehemaligen Mitarbeitern meines Jahrgangs der Schiffsjungen zu veranstalten. Nur wusste ich nicht, wie ich es anstellen sollte alle ehemaligen Schiffsjungen von unserer damaligen dreijähriger Ausbildung am Schulschiff zusammen zu bekommen.
Als völlig überraschend und unabhängig meiner Idee der ehemalige Schiffsjunge und jetzt wohlbestalteter Kapitän, Herr Richard Stasiak, Kontakt mit mir aufnahm. Zusammen mit einem weiteren ehemaligen Lehrling, Herrn Dieter Piel, wollten auch sie ein Schiffsjungentreffen organisieren. Worüber ich klarerweise hocherfreut war.
Wir tauschten uns also aus, und den beiden ehemaligen Schiffsjungen gelang es auch wirklich fast alle Leute unserer damaligen Jahrgänge zu erreichen. Dazu wurden auch Kapitän i. R. Herr Hinum, und unser damalige Ausbildner Herr Josef Friedl eingeladen. Während der Herr Kapitänsoldie spontan zusagte, ließ es leider der gesundheitliche Zustand Herrn Friedls nicht zu, an dem Zusammentreffen teilzunehmen. Er ließ aber alle seine ehemaligen Lehrlinge herzlich grüßen.
Die Organisation des Wiedersehens lag in den Händen der Herrn Stasiak und Piel, die sich wirklich bemühten alle ehemalige Mitarbeiter zu kontaktieren. Durch unermüdlichen Einsatz gelang es ihnen tatsächlich fast alle ehemaligen Binnenschiffer- Lehrlinge zu dem Treffen einzuladen. Und alle sagten begeistert zu.
Am Sonntag, dem 11.März 2007 war es dann so weit. Der Treffpunkt wurde beim Wiener Schifffahrtszentrum festgelegt, und es waren auch wirklich alle gekommen. Nach der ersten Begrüßung stand eine Fahrt mit der "Vindobona" auf dem Programm. Dabei hatten wir die erste Gelegenheit uns gegenseitig zu "beschnuppern". War es bei der Begrüßung noch etwas steif hergegangen und nicht alle gleich erkannt worden (Zitat: Ich habe mir schon die ganze Zeit gedacht, wer ist denn das? Ui, du hast aber ganz schön zugelegt, oder? (Gewichtsnachfrage), wurde die Stimmung immer lockerer, und bereits die ersten längeren Erinnerungen ausgetauscht. Es freuten sich sichtlich alle nach so langer Zeit wieder, jetzt im fortgeschrittenen Alter, beisammen zu sein.
Danach folgte ein Essen im Lokal gleich neben der Schiffsstation. Dabei fielen die letzten Barrieren, und man plauderte locker drauflos. Was auffiel war die Fitness des Kapitäns in Ruhe, Herrn Ernst Hinum. Schlank und drahtig kam der fast 80 -jährige daher, so, als wäre die Zeit stehengeblieben. Was wir wiederum auf sein jahrelanges Schritt-Training am Schulschiff zurückführten. Denn 5x in der Woche vom Schulschiff zu Fuß in die Berufsschule des Ortes Korneuburg zu marschieren hinterlässt schon Spuren. Schon damals war für ihn Bewegung das Wichtigste. Außerdem zierte noch kein einziges weißes Haar seinen Charakterkopf. Was wiederum zu folgender Überlegung führte: Entweder hat er den Ärger mit "seinen" Schiffsjungen wirklich unbeschadet überstanden, oder er färbte sich die Haare? Dass wir dieses "oder" aber nicht annahmen, mussten wir Lehrlinge für ihn gar nicht so arg am Schulschiff gewesen sein. Na ja, wenn er schon die drei Jahre mit dem Verfasser dieser Zeilen gut hinter sich gebracht hatte, dann konnte ihn sicherlich nichts mehr erschüttern...
Obwohl Herr Friedl leider selbst nicht dabei sein konnte, so war er doch allgegenwärtig. So wurde er von Herrn Hinum zitiert: "Er hat mir immer gesagt, Riedl und Stasiak, das waren halt noch Bootsleute. Die haben nicht lange gefragt, sondern gleich zugeschlagen. Und dann war auch schon wieder Ruhe!"
Ja, und da saß man dann in wahrer Eintracht beisammen. Der Herr Anwalt neben den noch verbliebenen ehemaligen DDSG- Kapitänen, sowie der Herr betuchte Makler neben dem Kraftfahrer, oder der Herr Direktor neben dem einfachen Arbeiter. Beim Austauschen der sehr interessanten Lebensgeschichten lautete der allgemeine Tenor, dass keinem von uns die harte Schulschiffzeit geschadet hat, und wir dadurch für unseren weitern Lebensweg geprägt wurden. Auf jeden Fall hat jeder einzelne von uns sein Leben sehr gut gemeistert, was wahrscheinlich auch auf unsere harte Ausbildung zurückzuführen ist. Ich finde, dass jeder von uns auf das was er für sich selbst erreicht hat, sehr stolz sein kann. Es hätte auch ganz anders kommen können.
Ganz toll fanden wir es auch, dass Herr Gerhard Schauer den weiten Weg von Linz nach Wien auf sich genommen hatte, um seine ehemaligen Mitarbeiter wiederzusehen. Hut ab!
Natürlich musste es auch Wermutstropfen im Freudenbecher geben, die aber zu verkraften waren. So versprachen mir alle ehemaligen Mitarbeiter Bilder von unserer Schulschiffzeit zukommen zu lassen, um die Homepage noch interessanter zu gestalten. Bis heute ist aber leider nichts angekommen..
Vergessen wollen wir auch nicht unsere ehemaligen Mitarbeiter die an diesem Treffen nicht teilnehmen konnten. Sei es aus Gründen des Wohnortes, wie Herr Hubert Pikal, der jetzt in Amerika lebt, oder weil einfach der Kontakt zu ihnen abriss. So wie zu Wolfgang Raber, von dem man leider nie wieder etwas gehört hat. Oder auch weil sie der Tod brutal aus unserer Mitte gerissen hatte. (Herr Kreil, Herr Meischl und Herr Kranzer). Aber seid versichert Freunde, vergessen seid ihr sicherlich nie!
Persönlich betroffen gemacht hat mich, dass mein bester Freund am Schulschiff und alter Kumpel "Happy" nicht viel mit mir sprach. Da wir während der Lehrzeit und auch noch später bei der DDSG zusammen viel erlebt haben, hätte ich schon gedacht, dass da noch immer so etwas wie Freundschaft wäre. Aber wahrscheinlich hat er jetzt andere Interessen?
Zum Schluss noch ein großes Dankeschön an die Herren Piel und Stasiak, die wirklich alles perfekt organisiert hatten. Sie investierten Zeit und Geld um uns einen schönen Nachmittag zu bereiten. Dafür auch nochmals im Namen aller Beteiligten ein großes Dankeschön.
Mehr als 40 Jahre später: Links sind "Happy" mit weißem Bart und seinen unvermeidlichen Zigaretten sowie "Jonny" zu sehen, dessen Bart im Laufe der Zeit schneeweiß wurde. Mitte. Wie immer gut aufgelegt Dieter und Daniel. Rechts in der Altherrenrunde einträchtig beisammen, Wolfgang, Richard und Schulschiffkapitän i. R. Ernst HINUM: Alle hören gespannt zu wenn der Kapitän von früher erzählt. Von links nach rechts: die beiden Wolfgangs, Daniel (verdeckt), Kapitän HINUM, Dieter (verdeckt), "Jonny" und Gerhard. Die beiden Wolfgangs lassen es sehr ruhig angehen. Man merkt ihnen den Lebemann förmlich an. Stoischer Pfeifenraucher Wolfgang R. und "interessierter Leser Wolfgang M. Die Wahrheit liegt im Bier, scheint es auf den anderen beiden Bildern zu heißen. Daniel und Gerhard haben sich anscheinend viel zu erzählen, und hören auch aufmerksam ihrem ehemaligen Chef zu.
Es war ein sehr nettes Beisammensein und viele alte Erinnerungen wurden aufgefrischt.
Burschen, das war toll von euch, und wer weiß, vielleicht gibt es eines Tages ein Wiedersehen?
Es folgt nun eine fotografische Auswahl über den Zeitraum von 40 Jahren.
Am Kommando des Schulschiffs. Wolfgang und "Happy". Von unten blickt "Jonny" etwas vorwitzig in die Kamera. Am mittleren Bild haben sich noch Daniel und Kurt dazugesellt. Am rechten Bild posiert Happy mit seiner bulgarischen Freundin bei einem Landausgang. "Happy als stolzer Rechnungsleger auf dem Zugschiff MS "PUCHENAU" auf der oberen Donau. Ganz links ist Eduard KRANZER zu sehen, der leider allzu früh verstarb. Links, "Flaggenhissen" vor dem Schulschiff für die Fotografen durch die beiden Lehrlinge Ederl und "Jonny". Am mittleren Bild scheinen alle Schiffsjungen in der Messe gespannt den Ausführungen des Schulschiffkapitän zu lauschen. Rechts ist "Jonny" als stolzer Kapitän des Fahrgastschiffs "STADT WIEN" in seiner prächtigen Uniform zu sehen.
Im November 1968 besuchte ein Reporter von der Korneuburger Sparkasse das Schulschiff. Seine Reportage wurde im Heft "RUND- SPARKASSEN -SCHAU", 3. Jahrgang, Dezember 1968 - Heft 4 veröffentlicht.
Schüler der schwimmenden Schule
Seinen Beruf von der Pike auf gelernt: Kapitän Ernst HINUM Im dunklen Wasser der Korneuburger Schiffswerft spiegelt sich der Bug von "Schulschiff I".
Die Mannschaften der "weißen" und der "schwarzen" Donauschiffe - der Passagierdampfer und der Zugschiffe oder Remorqueure - wurden früher als Hilfsarbeiter eingestuft. Seit ein paar Jahren ist das anders. Nun gibt es den Binnenschiffer, einen anerkannten Lehrberuf mit Facharbeiterprüfung. Die künftigen Donauschiffer werden in einer schwimmenden Schule herangebildet, die in der Schiffswerft Korneuburg vor Anker liegt. Diese schwimmende Schule heißt "Schulschiff I" und gehört der DDSG. An Bord dieses Fahrzeuges - eines richtigen Schiffs, dem nur die Maschine fehlt - leben die Schüler während der Wintermonate. Die Schiffsjungen des ersten, zweiten und dritten Lehrjahres besuchen auch die Berufsschule für Binnenschiffer, die sich gleichfalls in Korneuburg befindet. Von April bis Mitte September gehen die Angehörigen aller Jahrgänge auf große Fahrt. Sie werden zur praktischen Schulung auf Passagier- oder den Zugschiffen der DDSG eingeteilt. Keinem der Schiffsjungen fällt der Abschied von ihren "Winterbetreuern" leicht, denn die Besatzung des Schulschiffes lebt wie eine große Familie. Ganz im Sinne von Punkt 1 der Bordordnung, die am Schwarzen Brett angeschlagen ist: "An Bord des Schulschiffes herrscht unter allen Umständen Eintracht und kameradschaftliche Hilfsbereitschaft. Vom Leiter der schwimmenden Schule, Kapitän Ernst HINUM, sind alle Burschen hell begeistert. Kein Wunder, hat doch der Kapitän genau so angefangen wie sie und seinen Beruf von der Pike auf erlernt. Er trat als Schiffsjunge mit 14 Jahren ein, fuhr dann als Matrose, Schlepplotse, Bootsmann, Steuermann und Rechnungsleger. Seit 1956 ist er Kapitän, seit 1964 führt er das Schulschiff. Während der Sommermonate übernimmt Kapitän HINUM immer wieder gerne ein Donauschiff.
Zu den wichtigsten Werkzeugen des angehenden Matrosen gehört der Schwabber, ein aus Hanfseilen hergestelltes Gerät zur Deckreinigung. Reinlichkeit wird bekanntlich auf allen Wasserfahrzeugen der Welt groß geschrieben, also auch auf Donauschiffen. Auch Farbwaschen und Anstreichen muss ein Schiffsjunge können. Weiters hat er gewisse Tischler- und Schlosserarbeiten zu beherrschen. "Wasser im Schiff" bedeutet zwar höchste Alarmstufe, darf aber einen Donau - Schiffsjungen nicht erschüttern. Er weiß, was dagegen getan werden muss. Kleine Lecks dichtet man mit einer so genannten Einzugsschraube ab. Dazu wird ein an einer Leine hängendes Rundeisen von Innenbord durch die lecke Stelle hinaus gestoßen. Dann zieht man eine Fangleine von außen über den Schiffskörper, fängt das Rundeisen und ersetzt es durch eine Einzugschraube. Nun braucht man nur noch die Leine einzuholen. Worauf die Einzugschraube im Leck erscheint und mit einem Dichtungsplättchen festgezogen werden kann. Fertig - und eigentlich ganz einfach, wenn man den Trick kennt. Ein größeres Leck muss mit einem "Peil" abgedichtet werden. Das ist ein Holzbrett mit einer Unterlage aus Filz, Werg und Talg. Man legt es von innen auf die Leckstelle und spreizt es mit Holzkeilen von den Spanten her ab.
Im Unterrichtsfach Donaugeographie hat der Schiffsjunge sein künftiges Arbeitsgebiet auf der Landkarte kennen zu lernen. Er weiß, dass die Donau als einziger Strom Europas entgegen der Fliessrichtung, also stromaufwärts, kilometriert ist. Die Marke Null befindet sich auf der Mole in Sulina, an der Mündung des mittleren Donauarmes ins Schwarze Meer. Von Sulina bis hinauf nach Galatz werden die Entfernungen in Seemeilen angegeben. Auch die Schifffahrts- Polizei - Ordnung (Sch. P. O.) auf den ersten Blick eine trockene Anhäufung von Gesetzen und Vorschriften, erweist ihren Wert in der Praxis. Sie gibt Auskunft über die Lichterführung der Schiffe.
Nach einem Jahr als Matrosenschüler , bereits nach dem Kollektivvertrag entlohnt, wird man Matrose. Für die weitere Laufbahn als Binnenschiffer bieten sich zwei Möglichkeiten an: Über Bootsmann, Schlepplotse, Zweiter und Erster Steuermann zum Schiffslotsen und nach mindestens fünfjähriger "Einschiffung" zum Kapitän. Selbstverständlich gibt es auf diesem Weg allerlei Hürden in Form von Prüfungen zu überwinden. Der andere Weg führt über die Matrosentätigkeit zur Laufbahn des Rechnungslegers. Das ist der Mann, der an Bord die Schreibarbeiten zu erledigen hat und die Zollbestimmungen kennen muss, also eine Art Zahlmeister. Auch ein Rechnungsleger kann nach entsprechender navigatorischer Ausbildung Kapitän werden.
Wer auf der Donau fährt, hat heute einen Beruf, der in unser technisches Zeitalter ein Stück Romantik herüberrettet. Er bedeutet tagelanges Fahren auf dem breiten Strom mit seinen endlos erscheinenden Auwäldern. Tagelang stampfen monoton die Maschinen und gleiten die Wellen an der Bordwand vorbei. Jedes Schiff bildet eine Welt für sich, deren Eigengesetzlichkeit die Zeit an Bord streng in Dienst und Freiwache teilt. "Wen die Donau einmal hat, den lässt sie so schnell nicht wieder los", sagen die alten Schiffsleute. Aber auch so mancher junge hat die gleiche Erfahrung gemacht.
Das Bild zeigt die Schüler des zweiten und dritten Lehrjahres Technisch interessierten Schiffsjungen steht auch den Weg in den Maschinenraum offen.
Aus dem "Donau - Kurier" Oktober 1968
Unsere Schiffsjungen - Schule
Von Kapitän Ernst Hinum, Leiter des Schulschiffes der DDSG, der im Juli 1968 sein 25- Jähriges Betriebsjubiläum feierte
Als sich wenige Jahre nach dem Ende des II. Weltkriegs der Schiffsverkehr auf der Donau wieder zu beleben begann, zeigte sich sehr bald der Mangel an geschultem Schiffspersonal. Ein beträchtlicher Teil des qualifizierten Personals war unserer Firma, teils durch Erreichung der Altersgrenze, aber auch in den Wirren der letzten Kriegsjahre, verloren gegangen. Aus dieser Erkenntnis hat sich die Firmenleitung im Jahre 1953 veranlasst gesehen, selbst für die Ausbildung des nautischen Schiffernachwuchses zu sorgen. Unter beträchtlichem Kostenaufwand wurde in der Linzer Werft ein Schiffskörper als Schulschiff eingerichtet, und bereits im Herbst 1954 kamen die ersten Schiffsjungen an Bord dieses Schiffes. Innerhalb von sieben Monaten wurden ab nun den neuen Schiffsjungen am Schulschiff jene Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die für den Beruf des Binnenschiffers unerlässlich sind. Die weitere praktische Ausbildung der Jungen erfolgte bereits an Bord unserer Schiffseinheiten unter der fachmännischen Aufsicht und Anleitung der Schiffskommandanten. Es war aufgrund dieser Ausbildungsweise möglich, dem nautischen Personal jedes Jahr eine beträchtliche Anzahl neuer junger Kräfte zuzuführen.
Kurze Zeit nach Abschluss des österreichischen Staatsvertrages wurde das Schulschiff, welches bis dahin in Linz stationiert war, stromabwärts geführt und fand im Hafen der Schiffswerft Korneuburg einen neuen Liegeplatz. Eine grundsätzliche Änderung im Ausbildungsprogramm trat ein, als es durch die Bemühungen der Geschäftsleitung der DDSG im Jahre 1960 gelang, die Anerkennung des Berufes "Binnenschiffer" als Lehrberuf im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen durchzusetzen. Diese Aufwertung des Berufsstandes brachte der Firma allerdings eine große personelle Einbuße, da ab jetzt von dem angehenden "Binnenschiffer" eine dreijährige Ausbildungszeit (Lehrzeit) zu absolvieren war.
Von der jetzt für die Ausbildung verantwortlichen nö. Berufsschulbehörde wurde den Binnenschiffern in der Korneuburger Berufsschule Unterrichtsräume zur Verfügung gestellt, wo in der Zeit November bis April an jeweils drei Wochentagen der theoretische Berufsschulunterricht durchgeführt wurde. Der Lehrstoff, der dem Binnenschiffer - Lehrling nach einem gewissenhaft ausgearbeiteten Rahmenlehrplan innerhalb der drei Lehrjahre vermittelt wird, ist relativ umfangreich. Im theoretischen Teil beinhaltet der "Betriebswirtschaftliche Unterricht" die Lehrgegenstände:
Schriftverkehr mit Gewerbekunde, Wirtschaftsrechnen, Buchführung und Staatsbürgerkunde.
Zum "Fachunterricht", der sich ausschließlich mit jenen Wissensgebieten beschäftigt, die für den künftigen Binnenschiffer erforderlich sind, gehören die Lehrgegenstände:
Donau - (Wirtschafts-) Geographie, Gewässerkunde, Schifffahrts- Betriebslehre, Schifffahrtsrecht, Materialienkunde, Maschinen - Motorenkunde und Schiffbau.
Im "praktischen Teil" der Berufsausbildung werden von den Schiffsjungen jene Handfertigkeiten und Kenntnisse erlernt, die für den Schiffmann unerlässlich sind: Schiffsreinigung, Zillen fahren, Wurfleinen werfen, Knotentechniken, Verheftungsarbeiten, Aufklampfen mit Schiffsmodellen, Umgang mit Anker, Kran und Seil. Bei der praktischen Ausbildung wird ein beträchtlicher Teil der Unterrichtszeit zur Erlernung des Drahtseil- Spleißens aufgewendet. Da es im Schifffahrtsbetrieb immer wieder zum Reißen von hier verwendeten Drahtseilen kommt, muss jeder Schiffsjunge mit der Arbeit zur Wiederbrauchbarmachung dieser Seile vertraut sein. Jedes Jahr wird so innerhalb der Ausbildung von den Schiffsjungen eine größere Anzahl von gerissenen Schiffs- Drahtseilen wieder instand gesetzt und der abermaligen Verwendung auf den Einheiten unserer Flotte zugeführt. Gleichfalls zur praktischen Ausbildung gehört das Erlernen von Handfertigkeiten für den schiffmännischen Gebrauch, wie die Anfertigung von Schwabbern, Fußmatten und Handwurfbirnen. Die Kenntnis derartiger Arbeiten beherrscht nur mehr eine geringe Anzahl von Schiffsleuten; die Wiederbelebung dieser Fertigkeiten erscheint deshalb sehr nützlich. Durch den lebensnahen Unterricht, wie Drahtseil- Instandsetzung, Schwabber- Anfertigung, Erzeugung von Matten und Wurfbirnen, gelingt es der Schiffsjungenschule, auch für die Firma produktive Arbeit zu leisten. So werden z. B. alle auf unseren Schiffen und Anhangfahrzeugen verwendeten Schwabber sämtlich durch die Schiffsjungen gefertigt. Es ist dadurch möglich, die sehr hohen Kosten, die der DDSG durch die Erhaltung der Schiffsjungenschule erwachsen, etwas zu verringern.
Seit einigen Jahren wird auch auf die Schwimmausbildung allergrößter Wert gelegt; unter Anleitung eines Schwimmlehrers wird jedes Jahr mit den Jungen des 3. Lehrjahres ein Rettungsschwimmerkurs absolviert. So sind fast alle Jungen, wenn sie die Lehrzeit beenden, ausgebildete und geprüfte Rettungsschwimmer. Aber auch in fachlicher Hinsicht können die Schiffsjungen ihr erlerntes Wissen unter Beweis stellen. Seit zwei Jahren haben die tüchtigsten Schüler des 3. Lehrjahres die Möglichkeit, die staatliche Motorenwärterprüfung abzulegen und dadurch das Befähigungszeugnis "Wartung von Schiffsmotoren bis 200 PS" zu erlangen. Auch eine theoretische und praktische Ausbildung an den Außenbordmotoren unserer Schiffe steht auf dem Ausbildungsprogramm; hier winkt wieder ein firmeninternes Zeugnis, welches für die ausgelernten Jungen von größter Wichtigkeit sein könnte, bedarf es doch ansonsten für die Führung des motorisierten Schiffsbeibootes eines Schiffsführer - Patentes. Und schon im nächsten Jahr werden aus den Reihen unserer Jungen die ersten Schiffsfunker hervorgehen; auch dieser Unterricht, der schon jetzt größtes Interesse erweckt, ist in den Berufsschul- Lehrplan aufgenommen worden.
So gesehen, wird es wohl kaum eine Firma in Österreich geben, wo es den Lehrlingen ermöglicht wird, bereits vor Vollendung ihres 18. Lebensjahres derart bedeutende Staatsprüfungen ablegen zu können. Vierzehn Lehrkurse haben nun seit der Gründung der Schiffsjungenschule im Jahre 1954 stattgefunden, und viele Jungen verstärken seither als fachlich geschulte Kräfte die Reihen der Donauschiffer. Die Schule ist stolz, feststellen zu können, dass bereits aus ihren Reihen Kapitäne, Schiffsrechnungsleger und Lotsen hervor gegangen sind. Diese, als die zukünftigen Träger des Unternehmens, werden allen ihren Fleiß und ihre Kräfte zum Gedeihen der Gesellschaft einsetzen sowie das Ansehen der Donauschiffer wieder heben, damit die alte ehrenvolle Tradition der DDSG unter der Flagge Rot - Weiß - Rot erfolgreich fortgeführt werden kann.
Neben der fachlichen Ausbildung ist auch die Pflege des Standesbewusstseins und einer echten Kameradschaft ein Anliegen der Schiffsjungenschule der DDSG. Die Angehörigen eines Lehrgangs werden in ihrer zukünftigen Berufstätigkeit nicht nur vorzüglich geschulte Fachkräfte sein, sondern sich auch als Glieder einer sich menschlich verbunden fühlenden Arbeits - und Schicksalsgemeinschaft erachten. Wie in wenigen anderen Berufen ist gerade im Schiffsdienst die Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfsbereitschaft ausschlaggebend.
So weit der etwas schwülstige Text des damaligen Schulschiffkapitän. Klar war, dass die Ausbildung beinhart und ohne Rücksicht auf Verluste durchgezogen wurde. Damals war der Begriff Umweltschutz noch völlig unbekannt und wir mussten genug Staub und Dreck bei der Schwabber- oder Matten- Anfertigung einatmen wenn man im Schlepp die Hand nicht mehr vor Augen sehen konnte. Aber auch beim "Spleißen" der verrosteten und verbeugelten Drahtseile kam es aufgrund von weg stehenden Lizen zu kleineren und auch größeren Verletzungen. Aber auch das musste man einfach wegstecken.
Ein freudiger Anlass für die jungen Nachwuchskräfte der DDSG war die von familiärer Atmosphäre gezeichnete Weihnachtsfeier am 15. Dezember 1969 auf dem Schulschiff in der Werft Korneuburg. Der Vorsitzende des Vorstandes, Komm.- Rat Dr. Walter F. Polaschek brachte die Weihnachtsgrüße und - wünsche der Unternehmungsleitung zum Ausdruck. Mit der Anerkennung für die bisherigen Ausbildungsergebnisse verband Dr. Polaschek den Appell an die Jugend, sich auch weiterhin mit Fleiß und Interesse ihrer Ausbildung zu widmen und tüchtige Mitglieder der großen DDSG - Familie zu werden, auf das das Unternehmen stolz sein kann. Auf dem rechten Bild scheint sich der Schulschiffkapitän recht gut mit der Führungscrew zu unterhalten, Schiffsjunge Morokutti schaut ein wenig erschrocken in die Kamera. Werbung für die Schiffsjungenschule wurde in ganz Österreich gemacht. Diese Reportage erschien 1988 in der Steirischen "Kleinen Zeitung".
150 Jahre DDSG - 25 Jahre Schulschiff
( aus dem "Donau - Kurier", Dezember 1979)
Das Jubiläumsjahr unserer Gesellschaft soll nicht zu Ende gehen, ohne dass nicht auch eines für die heutige Situation des Unternehmen ebenfalls nicht unwesentlichen Anlass gedacht wird - wir meinen den 25- Jährigen Bestand unseres Schulschiffs, das sich im Werfthafen Korneuburg befindet. Schon anfangs 1953 erwarb die DDSG von der Werft Deggendorf ein Standschiff, das 1954 durch die Schiffswerft Linz zum Schulschiff Nr. 1 umgebaut worden ist. Die Überlegungen zu einer derartigen Maßnahme gingen von dem Umstand aus, dass sich zu dieser Zeit zwar schon sehr deutlich eine Belebung des Donauverkehrs abzeichnete, die DDSG aber aus ihren früher so ergiebigen Personalquellen - nämlich den östlichen Donauländern und hier wieder insbesondere Ungarn - infolge der geänderten politischen Verhältnisse nicht mehr ihren Bedarf an Schiffsleuten decken konnte. Auch die Bewohner der österr. Donauufergemeinden, welche für eine Beschäftigung bei der DDSG die besten Voraussetzungen mitgebracht hatten, waren in jener Zeit, in anderen Branchen abgewandert. Man entschloss sich daher zu der sehr Zukunft orientierten Entscheidung, eine Heranbildung von jungen Nachwuchskräften zu begegnen. Hierfür bot sich eben der Bau eines Schulschiffs, auf dem Schiffsjungen in internatähnlicher Weise mit den Grundbegriffen der Schifffahrt vertraut gemacht werden konnten, als beste Lösung an. Dies umso mehr als die DDSG auch schon während des II. Weltkriegs mit der Ausbildung von Schiffsjungen recht gute Erfahrungen gemacht hatte.
Das damalige in Linz stationierte Schulschiff wies bei einer Länge von 26 m und einer Breite von 6,20 m genügend Schlafplätze sowie entsprechende Unterkünfte für das Lehr - und Küchenpersonal auf, dass es sofort mit 30 Schiffsjungen belegt werden konnte. Da sich dieses System sehr bald als zweckmäßig erwiesen hat, wurde dem Schulschiff schon 1956 zur Intensivierung der praktischen Ausbildung ein Güterkahn (EL 72) als Werkstättenschiff zugeteilt.
Im gleichen Jahr wurde der gesamte Schulschiffbetrieb in den Hafen der Schiffswerft Korneuburg, die zum damaligen Zeitpunkt noch eine Tochtergesellschaft der DDSG war, verlegt. 1969 erfolgte eine Modernisierung und Verlängerung des Schulschiffs auf 48m durch die betriebseigene Werkstätte in Linz. 1971 wurde das bisherige Werkstättenschiff durch den umgebauten Güterkahn 6566, der seither die Bezeichnung "Schulschiff 2" trägt, ersetzt. Damit waren die Voraussetzungen für das mittlerweile intensivierte und den steigenden Anforderungen angepasste Ausbildungsprogramm geschaffen.
Während der Unterricht in der ersten Zeit nur betrieblichen Charakter hatte, änderte sich diese Situation im Jahr 1960, als den andauernden Bemühungen der Gesellschaft Rechnung getragen und unserer "Lehrwerkstätte" das Öffentlichkeitsrecht verliehen wurde, womit gleichzeitig der Beruf des Binnenschiffers auch in Österreich als anerkannter Lehrberuf gilt.
Die ursprünglich drei Jahre dauernde Lehrzeit wurde ab 1970 auf zwei Jahre verkürzt. Durch eine Straffung des Lehrplans ist dennoch eine sehr weit reichende Schulung gewährleistet, die außer den einschlägigen Fächern wie Schiffbau, Betriebslehre, Gewässerkunde, Schifffahrtsrecht und dergleichen auch die in anderen Berufsschulen gelehrten Gegenstände wie Schriftverkehr, Staatsbürgerkunde, Buchführung, kaufmännisches Rechnen usw. umfasst. Sehr wesentliche Bedeutung kommt aber den "Praktischen Arbeiten" zu, für deren Ausübung sich an Bord der beiden Schulschiffe sowie anderer im Werfthafen befindliche Einheiten und schließlich im Werftgelände selbst genügend Gelegenheit anbietet.
Um jedoch die Schiffsjungen auch auf ihren künftigen Aufgabenbereich mit all den auf der gesamten schiffbaren Strecke auftretenden Problemen schon so früh als möglich vorzubereiten, werden sie jeweils während des Sommerhalbjahres von Mai bis September auf fahrende Schiffe aller Typen eingeteilt und dort zu allen Arbeiten, die ihrem Ausbildungsstand entsprechen, herangezogen. Nicht selten zeigte sich bei dieser Gelegenheit, dass die Schiffsjungen aufgrund ihrer gediegenen Schulung einzelnen Besatzungsmitgliedern, die aus anderen Berufen zur Schifffahrt übergewechselt hatten, in der Durchführung der ihnen zufallenden Aufgaben überlegen sind. Allerdings bewirkt dieser Schritt in den turbulenten Betrieb auch manchmal, dass die ursprünglichen Vorstellungen vom Beruf des Donauschiffers mit der rauen Wirklichkeit nicht ganz übereinstimmen und eine hoffnungsvolle Berufslaufbahn vorzeitig abgebrochen wird. Doch schient es hier zweckmäßig, unsere jungen Mitarbeiter möglichst bald mit den tatsächlichen Gegebenheiten eines modernen Verkehrsunternehmens zu konfrontieren, als durch das Vorgaukeln einer längst entschwundenen Schifferromantik - die es für die Betroffenen genau genommen nie gab, wenn man die damaligen Arbeits - und Lebensbedingungen berücksichtigt - eine Begeisterung zu entflammen, die dann sehr bald einer enttäuschenden Ernüchterung im praktischen Berufsleben weicht.
Unsere bisherigen Erfahrungen bestätigen jedenfalls die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges voll und ganz. Dass die Begleiterscheinungen der in den letzten Jahren erfolgten Flottenumstrukturierung verhältnismäßig rasch verkraftet werden konnten und sich die personelle Situation unseres Unternehmen heute relativ ausgeglichen darstellt, ist nicht zuletzt auch darauf zurückzuführen, dass seit einigen Jahren eine optimale Auslastung des Schulschiffs und eine Intensivierung der an den besonderen Erfordernissen der Binnenschifffahrt orientierten Ausbildung möglich gewesen ist.
Während des 25-Jährigen Bestandes des Schulschiffs wurden insgesamt 366 Schiffsjungen aufgenommen, von denen 264 ihre Lehrzeit beendet haben und 30 zur Zeit in Ausbildung stehen. 95 ehemalige Schiffsjungen befinden sich derzeit noch im Personalstand unserer Gesellschaft. Dass unseren ehemaligen Schiffsjungen dank ihrer fundierten Ausbildung günstigere Aufstiegmöglichkeiten im Schiffdienst offen stehen, beweist der Umstand, dass sie im Bereich der qualifizierten Dienstnehmergruppen mit 37% überdurchschnittlich stark vertreten sind, während ihr Gesamtanteil im Schiffdienst derzeit bei knapp unter 15% liegt.
Bei dieser Gelegenheit scheint es auch angebracht, einige Feststellungen zur Lehrlingsausbildung unserer Gesellschaft im allgemeinen zu treffen. Die durch die Kriegs- und Nachkriegssituation bedingte, nicht besonders günstige Altersstruktur hat es notwendig gemacht, der gezielten Heranbildung geeigneter Nachwuchskräfte ganz besonderes Augenmerk zuzuwenden. Noch Ende 1971 waren bei der DDSG nur 25 Lehrlinge insgesamt beschäftigt, was einem Anteil von 2,2% im Gesamtpersonalstand in Österreich entsprach. Gegenwärtig stehen rund 60 kaufmännische und gewerbliche Lehrlinge sowie Schiffsjungen in einem Lehrverhältnis zur Gesellschaft, was einer 6,5% Quote entspricht. Zufolge einer 1976 angestellten Erhebung belief sich damals der Lehrlingsanteil in Betrieben mit mehr als 500 Beschäftigten auf 3,9%.
Wir dürfen daher abschließend bemerken, dass die von unserer Gesellschaft in dieser Beziehung getroffenen Maßnahmen nicht nur zu einer Erleichterung der innerbetrieblichen Personalsituation - gut ausgebildetes Personal ist als wesentliche Voraussetzung für den optimalen Einsatz einer modernen Flotte anzusehen - geführt haben, sondern auch einen Beitrag zur Verminderung der insbesondere in Westeuropa verstärk auftretenden Jugendarbeitslosigkeit darstellen.
Schulschiff I in seiner ursprünglichen Form im Linzer Hafen. Im Hintergrund ist eine Einheit der "Planeten- Type, kurz vor der Abwrackung zu sehen. Bilder von der einstmaligen Werftgröße und Stapellauf einer Reede, die sich einige Meter vor dem Schulschiff befand. Darauf ist das schwimmende Internat deutlich zu sehen. Letzte Grüße der verbliebenen Werfbelegschaft nach dem Ende. (Alle Bilder stammen aus dem Buch "Erinnerungen an die Donau und die Schiffswerft in Korneuburg).
Erster Schiffsjungenlehrgang 1954 in der Schiffswerft Linz
| WAGNER | Friedrich |
| REISCHL | Adolf |
| ZUSER | Albrecht |
| FRITZ | Rudolf |
| CERMAK | Walter |
| SCHNEIDER | Franz |
| PESCHEK | Adolf |
| CHYTILEK | Hans |
| MEDOSCH | Adolf |
| SCHEDEWY | Hubert |
| KALTENBACHER | Gerhard |
| REITINGER - LASKA | Manfred |
| SCHMADERER | Alfred |
| KRAMER | Adolf |
| KOPFER | Franz Josef |
| FÜRWETZ | Adolf |
| FÜRST | Jörg |
| WALDNER | Günther |
| AUFREITER | Engelbert |
| HUBER | Franz |
| REISINGER | Franz |
| ALLRAM | Norbert |
| LUEGER | Johann |
| HÜTTER | Alois |
| LOBENTANZ | Friedrich |
| ROUPEC | Walter |
| WAGNER | Richard |
| SCHATZMAYER | Herbert |
Erster Leiter des Schulschiffs wurde Kapitän Franz OHME, der aber bald wegen Unregelmäßigkeiten bei der Kostgeldabrechnung abgelöst wurde. Als Ausbildner in der Praxis und Schulschiffköchin wurde die Familie LANY installiert. Karoly LANY musste als "Herr Lotse" angesprochen werden. Er stammte aus Orsova und sollte als Kataraktenlotse eingesetzt gewesen sein. Anderen Erzählungen zufolge sei er nur als Schleppsteuermann gefahren. Seine Gattin Irma kümmerte sich um das leibliche Wohl der Schiffsjungen. Man beachte die Häufigkeit des Vornamens "Adolf".
Zweiter Schiffsjungen Lehrgang 1955
| BREUER | Josef |
| LEBERZIPF | Rudolf |
| EIBLMAYR | Adolf |
| ERNST | Norbert |
| FRITZ | Erich |
| FUCHS | Franz |
| MRKWA | Rudolf |
| MRLIK | Gustav |
| PANGRATZ | Ernst |
| PAUL | Heinrich |
| PASZOUREK | Josef |
| PÜHRINGER | Johann |
| REGNER | Franz |
| REICHENBERGER | Otto |
| SCHMATZ | Alfred |
| VESZELY | Hermann |
| WEINZETTL | Heinz |
| FRITZ | Michael |
| WAGNER | Erich |
| KÜNSTNER | Erich |
| SCHNEIDER | Gerhard |
Als zweiter Schulschiffkapitän trat Kapitän Franz FITZ seinen Dienst auf dem Schulschiff in Linz an. Bereits von diesem Jahrgang erreichten in den kommenden Jahren mit Josef BREUER, Ernst PANGRATZ, sowie Alfred SCHMATZ drei Schiffsjungen das Kapitänspatent. Gerhard SCHNEIDERS Karriere führte ihn in die Direktion, wo er Chef der Poststelle wurde. Heinz WEINZETTL verließ die Firma als II. Kapitän und ist derzeit Kassenprüfer im DDSG - Pensionistenverein.
Frau Köchin und der Herr Ausbildner im Kreise der Schiffsjungen, denen man das richtige Zillenfahren beibrachte. Das Schulschiff bei seinem Standort im Linzer Hafenbecken.(4 Bilder Sammlung Schneider). Immer für einen Spaß gut, Josef BREUER Schiffsjungenjahrgang. (3 Bilder Sammlung Breuer).
Dritter Schiffsjungenlehrgang 1956
| BÄR | Max |
| GANSTER | Heinz |
| HILLER | Heinz |
| JECHLINGER | Bodo |
| KAMMERER | Hubert |
| KLAMPFL | Erich |
| CUZMANICH | Walter |
| KUPICKA | Jakob |
| KUNTNER | Franz |
| LORENZ | Walter |
| MILENKOVICH | Stefan |
| NEUDECK | Walter |
| NOTHNAGL | Josef |
| PLUSCHKOWITZ | Heinz |
| TEUFEL | Wolfgang |
| WAGNER | Karl |
| WINKLBAUER | Bernhard |
| EIBLMANN | Adolf |
| HENNING | Norbert |
| BACKHAUS | Dieter |
| ZENKER | Peter |
| KAMMERER | Herbert |
| KÖPF | Günther |
Auch von diesem Jahrgang wurden Bodo JECHLINGER, Walter LORENZ, Wolfgang TEUFEL und Peter ZENKER Kapitäne. Max BÄR kündigte bereits als II. Kapitän.
Vierter Schiffsjungenlehrgang 1957
| DANGL | Herbert |
| KOLOUSEK | Walter |
| FRANK | Armin |
| KAISER | Walter |
| LECHNER | Franz |
| RAUSCH | Hubert |
| HOCHRIESER | Willi |
| FREI | Günther |
| VLECK | Richard |
| ONDROVITS | Franz |
| SCHNEIDER | Johann |
| KÖGLOWITSCH | Franz |
| MÖRKL | Walter |
| NEUHOLD | Karl |
| HOCHGATTERER | Kurt |
| SCHABER | Georg |
| AUTENGRUBER | Franz |
| ASANGER | Franz |
| BURGER | Peter |
| DUFEK | Peter |
| FINK | Friedrich |
| KLEIN | Dieter |
| LACKNER | Rudolf |
| MATZNER | Gerald |
| NEUMÜLLER | Isidor |
| NIEDERGESÄSZ | Anton |
| NOTHEISS | Johann |
| OSCHDZADAL | Kurt |
| REITER | Franz |
| SCHIFFERL | Werner |
| SCHMIDT | Günter |
| SCHÖN | Peter |
| SPREITZHOFER | Horst |
| STECHER | Erich |
| STÖGBAUER | Horst |
| TSCHUK | Reinhard |
| GORITSCHER | Georg |
| AUMANN | Rudolf |
| ROBERT | Erwin |
Von diesem großen Jahrgang verließen die meisten schon bald die DDSG. Reinhard TSCHUK kam über den Steuermann nicht hinaus.
1958
| KNAPP | Hans-Georg |
| FALTINGER | Josef |
| HANDLER | Heinz |
| BAUER | Horst |
| GELITZ | Rudolf |
| GESEK | Gerhard |
| GOMBOLZ | Heinrich |
| JUGL | Klaus |
| KAINHOFER | Kurt |
| KAPFENBERGER | Alfred |
| KOCHWALTNER | Gert |
| KOHMANN | Manfred |
| LECHNER | KarlHeinz |
| MONEGO | Karl |
| MOOSBURGER | Manfred |
| NITZSCHE | Siegfried |
| NOVOTNY | Hans |
| SCHNABEL | Manfred |
| SITTER | Paul |
| WIESER | Leopold |
| ZAGLER | Franz |
| ZIMMERHATZL | Horst |
| GUTTMANN | Edmund |
Aus diesem Kurs schafften es Alfred KAPFENBERGER, Karl MONEGO sowie Gerhard GESEK zum Kapitän. Wobei Gerhard GESEK später auch den Posten eines Betriebsrats für den Schiffsdienst bekleidete.
Lustige Zeiten auf dem Dampfschiff "Budapest". Oben: Kapitän Karl VIEHBÖCK. Von links: Bodo JECHLINGER, Wolfgang TEUFEL, Bootsmann Ignaz ABERLE, Adolf EIREMAYER, Gregor WALIS. Vorne von links die beiden Schiffsjungen Peter DUFEK und Rudolf LACKNER. (Sammlung Jechlinger).
1959
| BICKELL | Peter |
| DORFINGER | Erwin |
| GLUDOVATZ | Werner |
| GRIESSL | Roland |
| HEU | Johann |
| HOLLMAYER | Herbert |
| JENSCHEJNOSAKA | Raimund |
| KAIBLINGER | Rudolf |
| KAWALIK | Johann |
| KEINER | Alexander |
| KERNBERGER | Gerhard |
| LISY | Werner |
| MAASS | Hermann |
| MOSSLER | Wolf - Dieter |
| NEUHART | Erwin |
| NEUMAIER | Paul |
| URBAN | Franz |
| ZWESPER | Werner |
| DÖRRE | Johann |
| PANNY | Helmut |
| FINGER | Alfred |
| RÖDER | Heinrich |
| FABSITS | Günter |
Weitere bekannte Kapitäne aus diesem Kurs: Peter BICKELL, Johann HEU und Günter FABSITS. Der Letztgenannte wurde später noch Personalchef am Praterkai.
1960
| DINDL | Werner |
| BREUER | Willibald |
| EDER | Walter |
| FRITZ | Werner |
| HARING | Karl |
| HORNER | Walter |
| KALTENBÖCK | Hermann |
| KOTRABA | Walter |
| MAIR | Günter |
| PLACHY | Otto |
| PLUSCHKOWITZ | Herbert |
| PUNCZI | Harald |
| RUDOLF | Helmut |
| SCHOBELLA | Franz |
| STRANZ | Herbert |
| VRBA | Franz |
| WAGNER | Manfred |
| WAINDINGER | Georg |
| PRESINELL | Franz |
| KOSCHUTNIG | Siegfried |
Willibald BREUER fuhr lange Zeit im Wachau - Verkehr, Harald PUNCZI und Franz VRBA durfte ich als Rechnungsleger und II. Kapitän kennen lernen.
Das Schulschiff und die Lehrlingen der ersten Kurse. (Sammlung Fabsits). Wer erkennt sich noch darauf?
1961
| BEIER | Wilfried |
| BEYER | Alfons |
| BLAUENSTEINER | Josef |
| HAMMERLING | Robert |
| HOLUBEK | Engelbert |
| KRALL | Arthur |
| LOIBL | Karl |
| PENZ | Johann |
| RAIDL | Klaus |
| RAUSCHENFELS | Günter |
| SCHAUER | Klaus |
| STRASSER | Erich |
| WEIRER | Peter |
| WIMMER | Walter |
1962
| ALFANS | Peter |
| BAUER | Johann |
| ECKELBERGER | Josef |
| GIRACEK | Hubert |
| LANGER | Gottfried |
| MAURER | Günter |
| PYCHA | Otto |
| SCHREINER | Robert |
| TOBIAS | Peter |
| FABINGER | Rudolf |
| SATOVIC | Rudolf |
| SCHMID | Herbert |
1963
| EIGNER | Walter |
| GLASNER | Erwin |
| HEHENBERGER | Helmut |
| KHOLLAR | Franz |
| KREIL | Karl - Heinz |
| LUGSTEIN | Herbert |
| MAYER | Herbert |
| RABER | Wolfgang |
| REITER | Hans |
| WAIS | Norbert |
1964
| KIEBERGER | Christian |
| KRISPER | Wolfgang |
| MEISCHEL | Erwin |
| PIEL | Dietrich |
| PIKAL | Hubert |
| RIEDL | Wolfgang |
| SCHAUER | Gerhard |
| STANI | Herbert |
| STASIAK | Richard |
| WEBER | Hermann |
1965
| EDELMANN | Josef |
| EDLICH | Othmar |
| GRUBER | Josef |
| KRANZER | Edmund |
| KRILL | Walter |
| MÜLLER | Peter |
| STÜTZ | Kurt |
| STARY | Franz |
Übergab Kapitän Franz FITZ das Schulschiffkommando an Kapitän Ernst HINUM. Familie LANY ging ebenfalls in Pension und es übernahmen Josef FRIEDL und Barbara FRIEDL.
1966
| CERNY | Paul |
| RETZL | Franz |
| ROTHLEITNER | Otto |
| DIETRICHSTEIN | Daniel |
| LÖTSCH | Erwin |
| WEINBERGER | Robert |
1967
| SZABO | Otto |
| FUCHS | Norbert |
| KOWAR (MECHES) | Johann |
| SCHIN | Hans - Franz |
| BARTOWSKY | Eduard |
| BAUER | Gerhard |
| CAPESIUS | Jörg |
| DOLEZAL | Paul |
| GREBEN | Georg |
| KLINGER | Walter |
| RAINER | Walter |
| RATHKOLB | Rudolf |
| RUDERER | Alfred |
| SAX | Errol |
| STRECKER | Peter |
| TACHO | Rudolf |
| WALTER | Günther |
1968
| ERÖS | Josef |
| GASSNER | Franz |
| GEIER | Helmut |
| HIMMELREICH | Ewald |
| HUSSLINK | Viktor |
| LINDINGER | Alfred |
| MOROCUTTI | Helmut |
| PICHLER | Hans- Peter |
| SPRUZINA | Helmut |
| WENZEL | Willibald |
Das Schulschiff im Wandel der Jahre. Teilweise schon mit beigekoppelten Arbeitskahn mit der etwas hochtrabenden Bezeichnung "Schulschiff II".
1969
| BAUMGARTNER | Peter |
| BÜCHELHOFER | Josef |
| PICHLER | Ernst |
| SEMLER | Peter |
| TELSNIG | Alois |
| VODICKA | Rudolf |
| WENZEL | Josef |
| ZOLLER | Karl |
Wurde das Schulschiff auf 45 m. verlängert. Das Anhangfahrzeug, auf dem praktische Arbeiten durchgeführt wurden, erhielt den Namen "SCHULSCHIFF 2"
1970
| PERNIK | Gerhard |
| SCHLATTE | Christian |
| BLIHAL | Leopold |
| FILIAN | Horst |
| GERNJAK | Norbert |
| HEISS | Erich |
| KORB | Leopold |
| MOLDASCHL | Erwin |
| PURGSTALLER | Klaus |
| SCHAUER | Robert |
| TESCHL | Hermann |
1971
| FRANKE | Erich |
| GILLITSCHKA | Manfred |
| HASEL | Manfred |
| LEITGEB | Günter |
| SNIECH | Karl |
| WANGER | Robert |
| WEISER | Tiborius |
| WICKE | Georg |
1972
| BACHMANN | Franz |
| BUCNIK | Ottokar |
| DEIBL | Josef |
| ENDRES | Robert |
| GRADER | Peter |
| HABEREDER | Gerhard |
| HAUCK | Oskar |
| KERN | Nikodem |
| MAYER | Herbert |
| SCHWARZ | Rainer |
| TOABA | Cattani |
| VARGA | Herbert |
| WALTER | Günter |
| KOLLER | Herwig |
1973
| BEDNAR | Gerhard |
| BRACKE | Reinhard |
| GUGEREL | Egon |
| HASLACHER | Wolfgang |
| MAYER | Wilhelm |
| PFATSCHBACHER | Friedrich |
| POSCH | Günter |
| RABITSCH | Kurt |
| RAS | Gerhard |
| SCHIERLEITNER | Gerhard |
| SONNBICHLER | Leonhard |
| STAUFER | Andreas |
| TAUROCK | Ferdinand |
| WABA | Hans |
| WIENER | Dietrich |
Gespannte hängen die Lehrlinge auf den Kapitänslippen bei seinem Vortrag.
1974
| BUNDSCHUH | Hubert |
| EGGER | Günter |
| PETZ | Helmut |
| SEHNER | Wolfgang |
| TRENKLER | Thomas |
1975
| ALBRECHT | Johann |
| BAUER | Johann |
| BUNDSCHUH | Johann |
| DEISCHITZ | Paul |
| FEICHTNER | Bernhard |
| JAKLITSCH | Holger |
| KOLEK | Walter |
| LEITGEB | Rudolf |
| LUMPLECKER | Peter |
| MAYR | Christian |
| MOLDASCHL | Roman |
| NEMEC | Friedrich |
| ROSNER | Alfred |
| TOLAZZI | Christian |
| UNGER | Alfred |
| ZÖTSCHER | Heinz |
1976
| BAUER | Franz |
| BREITENFELLNER | Peter |
| FAHRNGRUBER | Franz |
| FISCHER | Franz |
| FRIESL | Hans |
| GRANER | Thomas |
| KOBALD | Manfred |
| MITTERBACHER | Herbert |
| PETZ | Werner |
| SCHLAGER | Helmut |
| SCHULDMAYER | Paul |
| STELLER | Siegfried |
| TRIPPOLT | Werner |
| WAGNER | Karl |
1977
| AIGNER | Josef |
| AIGNER | Peter |
| BAUER | Andreas |
| BUCHNER | Franz |
| FINK | Johann |
| FISCHER | Leopold |
| HATZAK | Helmut |
| KIESLICH | Robert |
| KREUTZER | Wolfgang |
| LEHNER | Peter |
| NEBEL | Wolfgang |
| RASWORSCHEG | Klaus |
| SCHIFERER | Harald |
| SCHINDLER | Johann |
Ein Dokument eines tollen Schulabschlusses. Fast
schon gemalt von der Schulschifflegende Kapitän Hinum.
1978
| DEUTINGER | Robert |
| FRANK | Reinhard |
| GIEFING | Armin |
| HLAVKA | Peter |
| KILLIUS | Richard |
| KNAUS | Peter |
| KOCHER | Michael |
| KRATSCHKE | Michael |
| ORTNER | Thomas |
| PICHLER | Helmut |
| SCHLEIFER | Wolfgang |
| SONHOFF | Reinhard |
| WEGSADA | Dietmar |
| WERNER | Peter |
| WITTMANN | Bernhard |
1979
| GIESSWEIN | Gerald |
| KUHN | Karl Heinz |
| MACHOWETZ | Thomas |
| NINFÜHR | Rainer |
| PONZER | Thomas |
| RITTER | Robert |
| SCHUSTER | Hermann |
| STEINDL | Wolfgang |
| STRASKY | Arnold |
| URNAUT | Franz |
| WETTSTEIN | Andreas |
| WIMMER | Peter |
1980
| AUER | Ullrich |
| GRUZE | Walter |
| HACKL | Walter |
| HAGER | Andreas |
| HAUBNER | Karl |
| KOLENSKY | Peter |
| LEHNINGER | Günter |
| MACH | Karl |
| REUTHNER | Manfred |
| SEEMANN | Walter |
| VELLUSIG | Martin |
| ZADERA | Günter |
1981
| ABSATZ | Werner |
| BAUER | Nikolaus |
| DIETL | Robert |
| EMBERGER | Gottfried |
| FRISCH | Christian |
| FRÖHLER | Herbert |
| KAIBLINGER | Gerhard |
| KARPFEL | Richard |
| SPER | Andreas |
| STADLBAUER | Erich |
| TRENN | Thomas |
| ZIERHUT | Thomas |
1982
| ALEXANDER | Werner |
| FABSITS | Wolfgang |
| GROSSAUER | Peter |
| GUJON | Jürgen |
| HURBAN | Gerald |
| KAPTA | Rudolf |
| KURITKO | Ronald |
| LENGAUER | Alois |
| LIEBENAUER | Robert |
| MÜHL | Johannes |
| NEUWEG | Florian |
| PERTL | Hans |
| SCHRENK | Andreas |
| TISCHBERGER | Paul |
| TRIXL | Bernhard |
| WEIXELBRAUN | Gerhard |
| WENINGER | Christian |
1983
| BRÄUER | Harald |
| EBERHARDT | Roman |
| HERBST | Wolf Dieter |
| LAHNER | Michael |
| MÜHLBÖCK | Heinz |
| OSSOVSKY | Günter |
| RESSAR | Heinz |
| SCHANDL | Hademar |
| SCHMID | Manfred |
| STANGL | Roland |
| WOLF | Richard |
Schiffsjungenkurs 1983, das Foto stammt vom ehemaligen Lehrling Michael LAHNER
1. Reihe sitzend von links nach rechts: Roland STANGL, letzte Einteilung als Bootsmann. Schied früher aus dem Unternehmen aus, Roman EBERHARDT, II. Kapitän, verblieb bis zum Schluss bei der DDSG. Richard WOLF- erlitt als Matrose schweren Arbeitsunfall. Heinz RESSAR, letzte Einteilung als Zahlmeister mit Kapitänspatent, verließ die Schifffahrtsgesellschaft ebenfalls früher.
2. Reihe von links nach rechts: Wolf Dieter HERBST, Bootsmann, Einteilung als Steuermann. Hademar SCHANDL, I. Steuermann mit Kapitäns-Patent, Einteilung als II. Kapitän. Manfred SCHMID, Matrose, schied früher aus. Michael LAHNER, Bootsmann, hielt der DDSG bis zum bitteren Ende die Treue.
3. Reihe von links nach rechts: Günter OSSOVSKY, letzte Einteilung als Bootsmann, verließ das Unternehmen früher. Harald BRÄUER, Bootsmann, letzte Einteilung als Zahlmeister/Steuermann, verblieb bis zum bitteren Ende. Heinz MÜHLBÖCK, II. Kapitän, hielt der DDSG die Treue.
Quelle: Harald Bräuer.
1984
| BERGEN | Gernot |
| DONAT | Klaus |
| DOPPELHOFER | Reinhard |
| GRUBER | Herbert |
| KOISSER | Roland |
| KOLECKO | Andreas |
| KRAUS | Harald |
| KREIPL | Andreas |
| KRÜCKEL | Thomas |
| LACKNER | Leo |
| MANDL | Uwe |
| SADLON | Thomas |
| SCHLEINZER | Helmut |
| VOGL | Manfred |
| WALLNER | Julius |
1985
| BACHMAYER | Franz |
| BAMMER | Franz |
| HEILIG | Roland |
| HOLLAUS | Jürgen |
| LACKNER | Andreas |
| MONEGO | Alexander |
| SEIDL | Alexander |
| STEINWEDL | Mario |
| STIEGLER | Arnold |
| STRASSER | Michael |
| TRENN | Markus |
| VALISEK | Thomas |
| WILLINGER | Siegfried |
| VOGL vvvv | Manfred |
| WALLNER | Julius |
1986
| AIGNER | Franz |
| EHRENTRAUT | Johannes |
| FAST | Martin |
| FUCHS | Reinhard |
| HOJNIG | Christoph |
| KOLLER | Norbert |
| KUBAT | Uwe |
| LINTNER | Roland |
| MACH | Martin |
| SCHOPF | Josef |
| STIMPL | Joachim |
| STOCKER | Christoph |
| TREITLER | Martin |
1987
| BAUER | Johannes |
| BINDERLEHNER | Josef |
| CHUDIK | Helmut |
| GEITZENAUER | Thomas |
| GRASER | Wolfgang |
| HALLAS | Michael |
| KANZLER | Ernst |
| PARTEDER | Christoph |
| SCHIEBER | Gaylord |
| STECHER | Heino |
| TONN | Christian |
| ZAHN | Harald |
| ZERKOLD | Christian |
1988
| BURIC | Martin |
| ENZINGER | Dominik |
| FAYOUM | Oliver |
| HATZL | Thomas |
| HAVRANEK | Mario |
| HOFBAUER | Leopold |
| KADLETZ | Michael |
| KÖNIG | Michael |
| KORUNKA | Karl |
| KOTZIAN | Markus |
| ORTNER | Clemens |
| RESCH | Christian |
| ROTHER | Harald |
| SABRANSKY | Alexander |
| SCHWARZ | Christian |
| WANEK | Dieter |
Neuerlicher Schulschiffkapitänswechsel. Kapitän Ernst HINUM wurde pensioniert.
1989
| BUCHBERGER | Dietmar |
| DOMINIK | Rene |
| FISCHER | Martin |
| FRITZ | Thorben |
| KERBL | Thomas |
| KÜHR | Johannes |
| REISS | Alois |
| ROMANESCU | Oliver |
| ZAUNER | Markus |
Am 01.01.1989 übernahm der ehemalige Schiffsjunge Hubert GIRACEK das Kommando. Der neue Schulschiffkapitän holte sich mit Otto SZABO einen weiteren ehemaligen Schiffsjungen als praktischen Ausbildner, sowie mit Armin WINKLER den ersten männlichen Küchenchef.
1990
| BRAUNER | Franz |
| FISCHER | Harald |
| HABERSON | Christian |
| HARTL | Gerald |
| HOLLAUS | Simon |
| HÖLLBACHER | Matthias |
| HÖLLER | Stefan |
| KILIAN | David |
| LERCHER | Jürgen |
| MERINSKY | Christian |
| NEUWEG | Gabriel |
| ORT | Alexander |
| PRINZ | Christian |
| SPRING | Dieter |
1991
| HACKL | Franz |
| HERICS | Michael |
| HUTTER | Meinrad |
| JONUZI | Franz |
| LEITHEIM | Markus |
| LICHTENECKER | Bernhard |
| LOSERT | Michael |
| MADER | Stefan |
| PÖLZL | Ernst |
| SCHIMPL | Gerald |
| SCHMÖLL | Hilpert |
| SEBESTA | Horst |
| TUZI | Helmut |
1992
| BRANDSTÄTTER | Rene |
| DOSTAL | Franz |
| GATTINGER | Peter |
| HALPER | Thomas |
| HEINDL | Gottfried |
| KNOLL | Markus |
| MERINSKY | Karl |
| MYSKA | Friedrich |
| NEUBAUER | Alexander |
| PICHLER | Stefan |
| RIEGLER | Roman |
| SCHMID | Peter |
| WANZENBÖCK | Jürgen |
| ZELLER | Christian |
1993
| BÖHM | Rene |
| BRAUN | Gerhard |
| BROSSMANN | Jörg |
| HOLZGETHAN | Ernst |
| PERWEIN | Marcel |
| SAMER | Markus |
| SCHÖRGMAYER | Rene |
| SEDLACEK | Michael |
| SKALA | Markus |
| WINKELBAUER | Georg |
| SEREDA | Sven |
Letzter Schiffsjungenkurs 1994
| BRAUNEDER | Franz |
| DUDEK | Michael |
| FELLNER | Robert |
| KREUZRIEGER | Hannes |
| PATZL | Martin |
| REITMAYR | Wolfgang |
| SCIANSKY | Roland |
| WEISS | Martin |
| WOLF | Bernhard |
| ZEKL | Franz |
1994 bedeutete auch das Ende der DDSG- Ausbildungsstätte
Quelle: Schulschiffkapitän i. R. Ernst HINUM (Fehler vorbehalten)
Nach der Schließung der Ausbildungsstätte leitete der ehemalige Schulschiffkapitän, gemeinsam mit dem ehemaligen Schiffsjungen und späteren Kapitän der Nachfolgefirma " DDSG Blue Danube" Norbert Fuchs, die Ausbildung "Binnenschiffer Neu" in der Wiener Apollogasse. Kpt. Giracek war auch einige Jahre Präsident des Vereins "Freunde Historischer Schiffe" sowie derzeit Vorsitzender beim "Klub der Kapitäne".
Armin Winkler wurde von der "DDSG Blue Danube" übernommen und ist im administrativen Bereich für die Firma tätig.
Sie haben damals die Zeit bei der Gesellschaft hautnah miterlebt und waren
stolz darauf Mitarbeiter der DDSG zu sein!
